Anstrengender Tag

Gestern sind wir insgesamt gute 950 km gefahren…ganz schön anstrengend! Aber es hat sich (zum großen Teil) gelohnt! Nach einer ziemlich lauten und unruhigen Nacht sind wir zu einem interessanten Schauspiel aufgewacht. Der Stellplatz stellte sich als Schulparkplatz heraus an dem besorgte Helikoptereltern ihr Kinder absetzen. Es zählte das Recht des Stärkeren und die Straßenverkehrsordnung war ausser Kraft gesetzt.. ziemlich lustig zu beobachten!

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Nach einem (wie immer großartigen) Kaffee ging es Richtung Granada, um die Alhambra zu besichtigen. Als wir gegen 20.30 dort ankamen stellte sich allerdings heraus das man en Besuch dort Tage im voraus anmelden muss um eins der begehrten Tickets zu bekommen…egal trotzdem versucht…leider nichts zu machen…

Völlig geschlagen wollten wir uns allerdings nicht geben und sind mit dem Bus den Berg weiter rauf in einen Nationalpark…die Auffahrt hat dem Bus leider nicht bekommen und so mussten wir notgedrungen eine Halt einlegen und den Motor abkühlen lassen…

Mit der beginnenden Dämmerung hat uns die Natur aber mit einem herrlichen Ausblick auf die Sierra Nevada geboten und später einen Blick auf das nächtliche Granada! Traumhaft!!

Ungefähr zur gleichen Zeit stellte sich heraus das ein guter Freund aus Studienzeiten auch gerade „in der Nähe“ ist. Er hat ein Haus mit Meerblick und nem Pool! Also auf nach Fuengirola!!

Nach einer guten Stunde fahrt überkommt uns dann allerdingsdoch die Müdigkeit und wir bleiben auf einem Rasthof auf der Strecke einfach stehen…die angeschlossene Bar hat noch auf und es gibt ein großes Bier für jeden von uns…Das es dazu Tapas gibt erinnert einen daran das wir in Südspanien angekommen sind….

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Planänderung

Nach einer schönen und ruhigen Nacht in Gervans sind wir wieder auf dem Weg Richtung Andorra. Als Zwischenstop haben wir uns Carcassonne ausgesucht. Eine Burg mit erhaltener Altstadt kurz vor den Pyrenäen.

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Ein Stellplatz direkt vor der Burg sollte auch der Platz für die Nacht werden…

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die Burg und die Altstadt  (Hunde sind erlaubt!) machten wir uns wieder auf dem Weg zum Bus und überlegten ob wir wirklich die Nacht über hier bleiben…kein Schatten und reiner Schotterstellplatz…auf keinen Fall!

Kurze Anmerkungen zu Carcassonne…sehr touristisch! Aber falls man in der Gegend ist lohnt sich ein Abstecher!

Aber geschwind in den Bus und Richtung Andorra..  Aber Halt! Der Wetterbericht für die nächsten Tage sieht nicht vielversprechend aus…kurz überlegt und aus dem Ziel San Sebastian wird kurzerhand Tarifa! ?

Bis kurz vor 10.00 schaffen wir es kurz hinter Barcelona.  Der Stellplatz wird beschrieben als mitten in einem Nationalpark…also ein Wildschwein habe ich gesehen…es leerte aber ein paar Mülltonnen an einer (auch Nachts) stark befahrenen Hauptstraße in Vallirana. Fix noch ein Bier und dann ab ins Bett..morgen wollen wir es bis nach Granada schaffen..

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Und es regnet…?

Sind heute morgen mit Dauerregen geweckt worden und leider wurde es während des Tages kaum besser…na ja egal…auf nach Dijon zum Einkauf und für die nächsten Tage mit französischen Lebensmitteln eindecken.  Das Abendessen für heute wird aus frischen Crevetten bestehen! ? So lässt es sich leben…

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Nach Dijon auf höhe Lyon mussten wir leider tanken..der Sprit war hoffentlich günstig für französische Verhältnisse…wir haben eine gute Stunde angestanden. Unglaublich! War aber auch egal…der Stau in umd um Lyon nahm auch eine gute Stunde in Anspruch. So wurde es leider nichts heute schon in Carcasonne anzukommen und wir haben  in einem kleinen Weindorf namens Gervans angehalten und wie die Könige gespeist! Der kostenlose Stellplatz ist gegenüber der Schule und es gibt auch eine Toilette…französischer Standard halt…

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Der Trip heute: Bulgnéville-》Dijon-》 Gervans
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Es geht wieder Richtung Sommer..

Nach zahlreichen Umbauten und Reparaturen am Bus sind wir auf dem Weg nach Spanien. Diesmal, so der Plan, wollen wir uns den Norden ansehen. Das Baskenland und die Atlantikküste. Nachdem wir gestern noch meinen Eltern beim Umzug geholfen haben sind wir gestartet. Der erste Stop hat und nach Haren (Ems) verschlagen. Kleiner Stellplatz direkt an einem Yachthafen.

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Gleich nach nem Kaffee gehts weiter…

Das erste große Ziel soll übrigens Andorra werden…

Der Trip heute: Haren -》Luxembourg-》Bulgnéville (FR)

Cornwall vom 03.04. – 11.04.2015

Logbuch der ersten England-Reise. Ziel Cornwall.

Start: gegen 22.00 habe wir BS verlassen und sind Richtung England bzw. fürs erste Dunquerque / Dünkirchen gestartet. Die Wettervorhersage hat unser Gepäck nochmal richtig durcheinander gebracht. Im Harz wurden die Pisten wieder geöffnet und so packten wir schnell noch die Winterjacken ein. Das kann ja was werden….Die Straßen sind frei (abgesehen von gelegentlichem Schneeregen) und wir kommen super durch….so bis 4.00 morgens sind wir auch noch richtig fit. Leider hält der Zustand nicht mehr lange. Aber wir quälen uns weiter!

Wir kommen Karfreitag gegen 6.30 an der Fähre an und suchen uns ein Plätzchen um wenigstens 2-3 Stunden zu schlafen.

Nach einer eher kurzen Nacht sind wir gegen 10 hoch, damit wir genügend Zeit für die Fähre um 12 zu haben. Also eingereiht in die Schlange und auf zur Grenzkontrolle. Leider hatten die Beamten nicht vor uns einen schönen Start zu ermöglichen.

Bei der Kontrolle stellten sie schnell fest, dass die letzte Wurmkur für unseren Hund nicht im Impfpass eingetragen war und wollten / konnten uns auf die Fähre lassen.

Also raus aus der Schlange und ab zum Terminal der Fährgesellschaft. Dort sollte man unser Problem klären können. Die Klärung ist auch innerhalb von 10 Sekunden geschehen: Kein Stempel, keine Fähre!

Allerdings scheint es das Problem öfter zu geben. Wir bekommen eine Karte zugesteckt auf der der nächste Tierarzt verzeichnet ist. Unser Tierarzt muss nur eine kurze Bestätigung der Impfung schicken und wir bekommen den benötigten Stempel.

Zum Glück ist unser Tierarzt ein Landarzt und ist es gewöhnt auch an Sonn- und Feiertagen ans Telefon zu gehen, sonst hätten die Chancen auf ein passendes Fax am Karfreitag sehr schlecht gestanden.

Nach gefühlten 1000 Entschuldigungen des Arztes haben wir den ersehnten Stempel um Impfpass und wir können uns wieder in den Verkehr zur Fähre einreihen.

Um 14.00 startet unsere Fähre über den Kanal. Der Ausblick ist leider wirklich enttäuschend, Nebel und Nieselregen hindern extrem an der Sicht und machen nicht wirklich Hoffung auf einen erholsamen Urlaub.

In Dover angekommen lassen wir den Hafen schnell hinter uns und huschen im ungewohnten Linksverkehr Richtung Stonehenge.

Ganz ehrlich der von mir lange, gefürchtete Linksverkehr ist gar nicht so schlimm, nach ein paar Minuten fühlt es sich ganz natürlich an! Nach ein paar Umwegen (dank des neuen Navigationssystems und der völligen Ahnungslosigkeit WO sich Stonehenge befindet), landen wir trotzdem rechtzeitig zur Schließung und Sonnenuntergang am Tor zu Stonehenge.

Unser frustrierter Blick muss einem der Guards aufgefallen sein. Einer der freundlichen Herren kommt auf uns zu und erklärt uns kurzerhand wo wir die Nacht umsonst und in der Nähe stehen können. „Kurzes Stück zurück, dann 2 x Mal Links und der nächste Parkplatz. Dort könne man bis zu 24 Stunden unbehelligt stehen. Gesagt getan!

Hier die Koordinaten: 51.176253, -1.832587

Stonehenge

Völlig erledigt kommen wir auf dem Feldweg an und fallen in einen erschöpften Schlaf!
Am nächsten Morgen ist der Blick aus dem Bus der Hammer! Wir stehen quer zu Stonehenge und sind keine 400m entfernt! Bei diesem tollen Ausblick lässt es sich umso entspannter Frühstücken! Gerade wegen des tollen Ausblicks und den Menschenmassen die sich kurze Zeit später um den Steinkreis herum bewegen, beschließen wir uns nicht in die Schlange einzureihen sondern uns weiter Richtung Cornwall zu bewegen.

Nach einer kurzen Tour landen wir in Brixham wo wir unseren ersten englischen Campingplatz besuchen. Der Platz ist relativ spartanisch eingerichtet, liegt aber keine 500m von Wasser entfernt. Leider aber an einem Kliff mit ca. 100m Höhe und somit ist ein kurzes „Fuß ins Wasser stecken“ für heute leider nicht drin. Am nächsten Morgen sind die Kräfte vollständig zurück und nach einem „Full English“ wir fahren weiter Richtung St. Ives. Dort halten wir für Heute allerdings nicht, sondern es verschlägt uns nach Cape Cornwall.

Die Straßen dorthin sind typisch(?) englisch, sehr eng, kurvenreich und von einer ca. 1,5 m hohen Mauern eingefasst. Bei jedem Gegenverkehr schießt mit der Angstschweiß auf die Stirn.

Am Kap angekommen hat sich die Tortur allerdings gelohnt. wir werden mit einem schönen und einsamen Sonnenuntergang belohnt. Auch der nächste Morgen ist traumhaft. Wir werden mit strahlendem Sonnenschein und einem Frühstück mit Blick auf den Atlantik belohnt.

Ein paar Minuten später kommt eine Lady vom National Trust vorbei um die Parkgebühren zu kassieren und Sie eröffnet das Gespräch mit: Ist es nicht großartig das wir ab heute ein 10-Tage-Hoch haben! Hammer!!!

Vom Kap aus machen wir uns auf den Weg nach Land’s End. Der Weg dorthin ist ungleich spannender als der völlig überlaufene Freizeitpark der sich Land’s End nennt. Ganz ehrlich hier fahre ich nicht wieder hin!!

Nach einer enttäuschenden Stunde und ein paar widerwilligen Fotos (wir haben ja schließlich den Eintritt bezahlt!) geht es nach Marazion. Der Ausblich auf den St. Michaels Mount, dem kleinen Bruder von Mount Saint Michelle (FR) lohnt sich. Leider findet sich dort kein ruhiges Plätzchen um zu übernachten. Also geht es schnurstracks zu einem der Campingplätze die wir uns in DE schon mal herausgesucht haben. Nach ein paar erfolglosen Versuchen einen freien CP zu finden kehren wir schließlich bei der Gwithian Farm Campsite ein. Dieser CP ist wirklich schön gelegen und schon sehr gut auf Surfer eingestellt. Es gibt eine extra Dusche und eine Wassertonne um sich und den Neo zu reinigen. Direkt gegenüber fällt uns ein Pub ins Auge und wir beschließen heute Abend mal essen zu gehen.

red-river-inn.com

Die Burger sind fantastisch!!! Hier kommen wir öfter her!!

Am nächsten Tag besuchen wir die Bucht bzw. den Strand vom XXX. Die Wellen sehen phantastisch aus und werden von dutzende Surfern genutzt! Überhaupt besteht die gesamte kornische Bevölkerung nur aus Surfern! Auf gefühlt jedem Auto sind mindesten 2 Board geschnallt und selbst die Polizei geht in der Mittagspause aufs Wasser!

Also wird es bei mangelndem Wind Zeit für meinen ersten Surf Versuch mit dem SUP. Erstaunlicherweise klappt es sogar…naja…Ich habe zwar nicht auf dem Board gestanden aber ich bin meine erste Welle auf Knien heruntergerutscht!

Hier sollte ein Video eingefügt werden! Leider bin ich so weit vom Land entfernt das man nicht erkennen kann! Aber ich schwöre dass es wirklich geklappt hat! 😀

Spätere Versuche an dem Tage scheitern übrigens alle! Aber die Stimmung ist nicht getrübt, für morgen sind 20kn angesagt!

Um den Wind aus Süd-Süd-Ost zu nutzen fahren wir wieder nach Marazion. Dort sollten die Bedingungen perfekt sein und die Kulisse war ja auch nicht zu verachten. Als wir ankommen bauen einige Optimisten ihre Kites schon auf. Außer rumrutschen und Höhe verballern kommt leider nichts bei rum. Also warten wir bei schönstem Sonnenschein ein paar Stunden auf den versprochenen Wind und genießen derweil ein paar Scones mit Clotted Cream und Himbeermarmelade! Himmlisch!! Alleine dafür lohnt sich der Trip! 😀

Ein paar Stunden später kommt Wind auf und es geht aufs Wasser! Die Bucht ist fast wieder leer und leider gibt der Wind nach ein paar Minuten auf und mehr als verkrampftes Höhe knüppeln ist nicht drin. Was soll‘s es war ein traumhafter Tag!

Abend kehren wir wieder im Red River ein und beschließen den Abend mit ein paar Cidern & Ale und spannenden Surfgeschichten der Einheimischen.

Am nächsten Abend sind wir auf dem Weg zu einem Platz an dem der Sonnenuntergang himmlisch sein soll. Leider sind schon viele andere vor uns dort, so dass wir eine Bucht weiterfahren um den Sonnenuntergang alleine mit einem Bier zu genießen.

Kaum angekommen kommt allerdings ein unwirklicher See Nebel über die Klippen geschoben und es wird ein wahres Naturschauspiel.

(Auszüge vom Video einstellen)

Ein paar entspannte Tage später treten wir die Rückreise an und kommen trotz stundenlangem Stau und schwerstem Verkehr trotzdem rechtzeitig zur Fähre.

Nach der stundenlangen Fahrt und der Überfahrt (Dover-Calais) sind wir allerdings nicht mehr in der Lage wie geplant die letzte Nacht des Urlaubs in Wissant zu verbringen. Wir bleiben einfach mitten in Calais stehen und schlafen den Schlaf des Gerechten.

Am nächsten Tag wird noch schnell der örtliche Carrefour geplündert und ab geht‘s Richtung BS!

Mitbringsel aus dem Urlaub:

England: Scones, Clotted Cream, Englischer Speck, Senf, Karamellisierte Zwiebeln, Cider und Blutwurst
Frankreich: Wein, belgisches Bier, diverse Pasteten, Kaffee & Milchmädchen in großen Tuben (viel billiger als in DE und für mich ein unverzichtbarer Bestandteil meines Frühstückskaffees!)

Es geht in den Urlaub…

…also sind wir wieder krank.. 🙁

Anni hat sich beim Kiten in Cuxhaven und einem verrissenen Sprung die Bänder am rechten Fuß gerissen und ich liege mit einer schweren Erkältung (viel schlimmer als Männer-Grippe) flach!

Sei’s drum die Fähre ist gebucht und Karfreitag gehts über den Kanal nach UK um die dortigen Spots in Cornwal zu testen und die englische Küche mal wieder auf den Prüfstand zu stellen…

Die Berichte folgen bald!

Lecker Essen in Cuxhaven

Am Fährhafen von Cuxhaven gibt es ein kleines aber feines Restaurant mit Namen „Sturmflut„. Es liegt direkt hinterm Deich, in der nähe eines Wohnmobilstellplatzes. Sie bieten regionale Speisen zu fairen Preisen….und sind einfach lecker!!

Für mich als Küstenkind ist der Labskaus ein gehegter Kinderalbtraum, hier habe ich mich eines besseren belehren lasse. Sollte man(n) unbedingt probieren.